Webseite und Datenbank in ISPConfig importieren

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Hier zeigen wir Dir, wie Du auf unseren managed Servern eine Webseite und die dazugehörige Datenbank ganz einfach importieren kannst. Du kannst diese Funktion auch nutzen, wenn Du eine Webseite auf einen anderen deiner managed Server umziehen willst.

Voraussetzungen

  • Zugang über FTP oder SSH zum ursprünglichen Server zum Importieren der Webseite
  • Zugang über SSH, einen Remote Zugang zum Datenbank-Server oder eine Datenbank-Dump für den Import der Datenbank
  • Webseite und Datenbank auf Deinem Server (diese kannst Du einfach über den Assistenten anlegen und gleichen die entsprechenden Vorgaben machen)

Import erstellen

Im Bereich Webseiten findest Du auf Deinem Server links den Punkt „Webseite importieren“.  Wenn Du über „Neue Webseite importieren“ einen neuen Import anlegst, musst Du in der folgenden Maske lediglich die erforderlichen Felder ausfüllen.

 

Was bedeuten die einzelnen Optionen?

  • CMS konfigurieren: Nach dem Importieren der Webseite, wir das CMS für die neue Datenbankverbindung konfiguriert.
  • Lokalen Dump verwenden: Wenn Du diese Option aktivierst, musst Du einen Datenbank-Dump in den /private Ordner der neuen Seite hochladen und den Namen dann hier eintragen. Dieser Dump wird – im Gegensatz zu den automatisch erstellten – nach dem Import nicht gelöscht.
  • Übertragungsart: Du kannst zwischen „FTP“ und „Shell“ wählen. Eine Verbindung über „Shell“ ist in den meisten Fällen wesentlich schneller; insbesondere, wenn Du später eine Webseite erneut importieren willst.
  • Port: Je nach gewünschten Übertragungsart wird hier automatisch der Standard-Port gesetzt. Wenn der Port bei dem Quellserver abweichend sein sollte, trägst Du hier einfach einen anderen Port ein.
  • Ordner: Das ist der komplette (!) Pfad zum Quellordner. Auf Servern mit ISPConfig ist das z.B. bei FTP und einem Shell-User mit Jailkit /web oder bei einem Shell-User ohne Jailkit der komplette Pfad zum Web-Verzeichnis (z.B. /var/www/example.com/web).
  • Datenbankserver: Der Name des Datenbankservers der Quelle. Wenn dieser externe Verbindungen zulässt, kannst Du hier einfach den Namen des Servers eintragen.
  • Temp. Ordner: dieser Ordner wird auf dem Quellserver für die Erstellung der Datenbank-Dumps erstellt, soweit keine entfernte Verbindung zum Datenbank-Server möglich ist oder Du keinen lokalen Dump verwendest. Vorsicht: bleibt dieses Feld leer, wird der Dump im Ordner der Webseite erstellt. Der Name wird zwar zufällig generiert, prinzipiell ist es in der Zeit der Übertragung aber dennoch möglich, an diese Datei zu gelangen.
Die Werte für die lokale Datenbank werden automatisch ausgelesen und enthalten immer eine Liste der Datenbanken und Datenbankbenutzer die zu der Webseite gehören, in die Du importieren willst. Du musst hier nur noch das richtige Passwort eintragen, da dieses verschlüsselt abgespeichert ist und daher nicht wieder im Klartext ausgelesen werden kann.
Wenn beim Speichern die Erreichbarkeit des Quellservers nicht funktioniert, kannst Du diese Prüfung über „Erreichbarkeit nicht prüfen“ deaktivieren. Der eigentliche Import funktioniert aber natürlich nur, wenn der Quellserver dann auch tatsächlich erreichbar ist.

Import angelegt

Wenn Du einen Import angelegt hast, siehst Du den jeweiligen Status in der Übersicht und im Import selbst wir Dir der Link zu einem Logfile angezeigt, über das Du jederzeit den aktuellen Status einsehen kannst.

Import abgeschlossen

Sobald der Import abgeschlossen ist, siehst Du u.a. welches CMS importiert / konfiguriert wurde und welche Daten im Config-File geändert wurden.

Bei einer Webseite mit WordPress sieht das z.B. so aus:

 

Import fehlgeschlagen

Wenn das Importieren einer Webseite (teilweise) nicht möglich war, siehst Du direkt in der Übersicht das Problem und kannst das dann beheben. Probleme treten nur auf, wenn Zugangsdaten oder Passwörter falsch sind und Du „Erreichbarkeit nicht prüfen“ ausgewählt hast.

Erneut importieren

Du kannst einen angelegten Import jederzeit neu starten, in dem dem den Schalter „Erneut importieren“ setzt. Du kannst dann aber auch z.B. darauf verzichten, die komplette Webseite erneut zu importieren, weil Änderungen nur in der Datenbank aufgetreten sind.

Unterstützte CMS

Die folgenden CMS werden nach einem Import auotmatisch konfiguriert:

  • Joomla ab 3.x
  • Nextcloud ab 20.x
  • Shopware 5
  • Shopware 6
  • Magento 2.4
  • WordPress

Hinweis

Wenn Du den Import einer Webseite für 48 Stunden nicht genutzt hast, wird dieser automatisch gelöscht.

 

Webseiten mit HTTP/3

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Wenn Du einen unserer Managed Server mit nginx verwendest, kannst Du Deine Webseiten auch mit HTTP/3 ausliefern lassen.

Das Prinzip von HTTP/3

Bei HTTP/3 handelt es nicht um eine Weiterentwicklung von HTTP/2 (SPDY). HTTP/3 unterscheidet sich deutlich von den anderen HTTP-Verfahren und kombiniert die Eigenschaften von HTTP/2 mit User Datagram Protocol (UDP). UDP wird z.B. für die Abfragen des DNS eingesetzt. Die übrigen Funktionen von HTTP/2 bleiben dabei vollständig erhalten (z.B. paralleles Streamen von Daten verschiedener Herkunft).

Unterschiede zwischen HTTP/2 und HTTP/3

Im Gegensatz zu HTTP/2 nutzt das neue Protokoll HTTP/3 zur Auslieferung der Webseiten nicht das TCP, sondern das UDP Protokoll und ist damit wesentlich schneller.

Bei TCP erfolgen immer mehrstufige Handshakes zwischen Server und Browser. UDP und das darauf basierende QUIC agieren hingegen verbindungslos. An Stelle der Kontrolle einer erfolgreiche Zustellung wird bei Bedarf lediglich die Integrität des Pakets und der Übertragung durch eine Checksumme validiert. Dadurch entfällt das sogenannte Head-of-line-Blocking (Datenstau) und dadurch das erneute Anfordern fehlender Pakete. Die Auslieferung Deiner Seite wird erheblich schneller.

Die Übertragung erfolgt nicht mehr über die IP-Adresse, sondern durch eine individuelle ID. Wenn der Besucher auf seinem Gerät eine neue IP-Adresse erhält (z.B. beim Wechsel von mobilen Daten ins WLAN) kann HTTP/3 den Download ohne Unterbrechung oder eine erneute Verbindung fortsetzen.

HTTP/3 aktivieren

Öffne die entsprechende Webseite in ISPConfig. Unter „Erweitert“ kannst Du dann direkt HTTP/3 aktivieren:

 

QUIC und HTTP/3 verlangen zwingenden HTTPS über TLS 1.3. Wenn Du bei „Minimum TLS-Version“ eine kleinere Version eingestellt hast, bedeutet das übrigens nicht, dass HTTP/3 dann nicht funktioniert (das nennt sich ja auch nicht max. TLS-Version). Wird die Seite über HTTP/3 angefordert, wird die Verschlüsselung automatisch auf TLS v1.3 hochgesetzt.

Clientseitige Voraussetzungen

Der Browser muss HTTP/3 unterstützen, damit der Besucher Deiner Seite von den Vorteilen profitieren kann. Unterstützt der Browser HTTP/3 nicht oder nicht vollständig, wird Deine Seite ganz normal über HTTP/2 ausgeliefert.

Die gängigen (aktuellen) Browser unterstützen übrigens HTTP/3 schon jetzt. Sporadisch kommt es aber zu einem seltsamen Problem: der Browser beschließen, QUIC und HTTP/3 zu ignorieren.

aktueller Status

Momentan befindet sich HTTP/3 noch in der Entwicklung und nicht zu 100% stabil. Es kann bei einzelnen Webseiten durchaus vorkommen, dass diese mit HTTP/3 nicht richtig funktioniern. Alle aktuellen CMS laufen nach unseren Beobachtungen aber komplett problemlos.

 

 

Kontakte von Roundcube zu RainLoop übertragen

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Wenn Du Deinen Webmailer von Roundcube auf RainLoop umstellen möchtest, musst Du lediglich von Deinem Postfach einmal die gespeicherten Adressen sichern und importieren.

Kontakte exportieren

Um die Kontakte zu exportieren, melde Dich in Roundcube an, wähle links „Kontakte“ und klicke dann auf „Exportieren“.

Kontakte importieren

Um die Kontakte zu importieren, melde Dich in RainLoop an, gehe links auf Kontakte und wähle „Import (csv, vcf, vCard)“ aus und lade dann die exportierten Kontakte hoch.

 

 

Webmail Umstellung von Roundcube auf RainLoop

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Wir haben vor einige Zeit auf unseren Servern den Webmailer Roundcube durch RainLoop ersetzt.

Roundcube gehört definitiv zu den besten OpenSouce-Lösungen im Bereich Webmail, wir haben uns aber am Ende für die Umstellung RainLoop entschieden, da dies Software weit weniger Resourcen benötigt, „out-of-the-box“ zahlreiche Features hat die bei Roundcube nur über Plugings zu lösen sind und bei einer Installation mehrere Mailserver nutzen kann.

RainLoop und Domains

Damit bei RainLoop eine Anmeldung für ein Postfach möglich ist, muss erst die entsprechende Domain im Admin Panel angelegt werden. Auf unseren Managed Servern passiert das ganz automatisch für Deine Maildomains, wenn bei einer Maildomain eine RainLoop Installation ausgewählt ist.

Wenn eine Domain (z.B. gmail.com) durch den Admin zugelassen ist, kann der Benutzer seine Email-Adresse bei dieser Domain mit anlegen und kann dann direkt zwischen verschiedenen Postfächern wechseln (oder in verschienenden Tabs im Browser öffnen), ohne sich bei verschiedenen Webmailern anmelden zu müssen.

Zusätzliche Authentifizierungsmöglichkeiten

Statt einer Anmeldung mit der Email-Adresse und dem Passwort, kann der Admin auch eine Authentifizierung über Google, Facebook oder Twitter erlauben.

Kontakte

Neben dem Speicher der Kontakte in einer lokalen Datenbank kann jeder Nutzer auch CardDAV nutzen und kann damit seine Kontakte auf zahlreichen Geräten synchron nutzen.

Wenn Du von Roundcube auf RainLoop wechseln möchtest, musst Du die gespeicherten Kontakte manuell umziehen. Wie das geht, haben wir unter Kontakte von Roundcube zu RainLoop übertragen beschrieben.

Neue Website per Assistent einrichten

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Wenn Du auf Deinem Managed Server eine neue Seite komfortabel einrichten möchtest, kannst Du in der Übersicht der Webseiten oben auf den Button „Neue Webseite per Assistent hinzufügen“ klicken.

Unterstützte CMS

  • Joomla 3
  • Joomla 4
  • Magento 2.4
  • Shopware 5
  • Shopware 6
  • Typo3 10
  • Nextcloud 20 – 22
  • WordPress
  • Webmailer RainLoop
  • Webmailer Roundcube

Zugangsdaten und Info-Mail

Auf Wunsch kannst Du dem Kunden und weiteren Empfängern im Anschluss eine automatisch generierte Mail zukommen lassen, die die entsprechenden Informationen zu der neu angelegten Seiten enthalten. In jedem werden Dir nach dem Anlegen der Seite die erforderlichen Informationen aber auch direkt in ISPConfig angezeigt.

Assistent

Wenn Du auf „Neue Webseite per Assistent hinzufügen“geklickt hast, siehst Du die folgende Maske:

 

Mögliche Einstellungen

Du kannst diverse Einstellungen zu einer neue Webseite vornehmen.

Wenn Du die Einstellungen einer vorhandenen Seite übernehmen willst, dann kannst Du diese ganz oben auswählen.

Möchtest Du auch noch automatisch ein CMS installieren lassen, wählst Du dieses unter „Gewünschtes CMS“ aus.

Wenn Du keine „Gewünschte Konfiguration“ gewählt hast, wird automatisch die dazu passende Konfiguration verwendet.

Wenn keine PHP Version ausgewählt ist, wird immer die Standard PHP-Version des Servers genommen. Hiervon ausgenommen sind nur CMS, die eine höhere Version als die Standard Version benötigen. In dem Fall wählt der Assistent automatisch die passende PHP-Version aus und richtet die Webseite entsprechend ein.

Soweit der Wizard die Nutzung von Redis für ein CMS unterstützt, wird die entsprechden Redis-Instanz mit angelegt und entsprechend konfiguriert.

Ratelimit für ein- und ausgehende Mails

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Unsere Managed Server erlauben es Dir zusammen mit Rspamd, die Anzahl der Mails zu begrenzen, die versendet und / oder empfangen werden können.

Im folgenden erfährst Du, wie Du den Versand von Mails begrenzen kannst (der Empfang erfolgt analog dazu und wird nicht expliziert erläutert).

Allgemeines

Du kannst „Ratelimit Mails ausgehend“ und „Ratelimt Mails eingehend“ ein- und abschalten.

Ratelimit Mails ausgehend

Darüber kannst Du den Versand von Mails limitieren, die von Deinem Server pro Postfach in einer bestimmten Zeit verschickt werden können.

Beachte bei dem Wert unbedingt, dass bei CC, BCC o.ä. jede Mail einzeln zählt. Wenn Du den Wert z.B. auf 1 / 1 Minuten setzen würdest, könntest Du genau eine Mail an einen Empfänger verschicken.

Ratelimit Mails eingehend

Darüber kannst Du den Empfang von Mails limitieren, die der Server pro Postfach in einer bestimmten Zeit annimmt. Grundsätzlich sollte man diese Funktion aber mit bedacht wählen, zumal das nicht den Versand von Spam limitieren würde, sondern einfach nur die Menge an Mails, die ein Postfach empfangen kann.

Ratelimit erreicht

Wenn das Ratelimit für ein Postfach erreicht ist, können darüber temporär keine weiteren Mails verschickt werden. Beim Versuch, Mails zu verschicken, bekommt der Sender eine entsprechenden Nachricht angezeigt.

Limit definieren

Du kannst das Limit an drei verschiedenen Stellen setzen:

  1. global für alle Emails
  2. für alle Email-Postfächer einer Domain
  3. individuell für ein Email-Postfach

Globales Limit setzen

Öffne in ISPConfig unter System / Serverkonfiguration den entsprechenden Server und gehe auf den Reiter „E-Mail“.

Du kannst hier „Ratelimit Mails ausgehend“ und „Ratelimt Mails eingehend“ ein- und abschalten und die entsprechenden Werte setzen.

Limits für eine Domain setzen

Wenn Du in ISPConfig eine Mail-Domain öffnest, kannst Du am Ende der Seite über den Button „Ratelimit“ die entspechenden Werte definieren.

Ulimited

Wenn Du „Unlimited“ nimmst, werden Postfächer von dieser Domain nicht limitiert.

Global Limits

Mit dieser Einstellungen werden für Postfächer dieser Mail-Domain die globalen Werte des Servers genommen.

 

Limits für ein Postfach setzen

Zusätzlich zu den Limits für eine Domain gibt es hier noch die Option

Use Domain Limits

Mit diesem Wert gelten für das Postfach die Limits der Mail-Domain.

 

Limits für externe Mails

Wenn Du den den Empfang von bestimmten externen Mails bzw. den Versand dorthin (Postfach oder ganze Domain) abweichend von den oben aufgeführten Einstellungen definieren willst, kannst Du in ISPConfig unter „E-Mail“ weitere Ratelimits anlegen.

 

Source

Externe Domain (@example.com) oder Postfach (test@example.com)

Type

Incoming – eingehende Mails von Source

Outgoing – ausgehende Mails an Source

In and Out – Limit in beide Richtungen

 

Dienst mit ISPConfig überwachen und (neu) starten

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Unter „Überwachung“ kannst Du auf unseren Managed Server nicht nur den Status der einzelnen Dienste (z.B. Web-Server) sehen, sondern auch einzelne Dienste (neu) starten oder anhalten.

Dienststatus ansehen

Öffne „Überwachung“, wähle ggf. links den zu überwachenden Server aus gehe dann auf „Dienste anzeigen“.

Dienste (neu) starten / anhalten

Wähle unter „mögliche Aktion(en)“ die Aktion aus, die durchgeführt werden soll.

Ausgenommene Dienste

MySQL Server

Dieser Dienst kann auf keinem Server angehalten werden.

Web Server

Den Web-Server (Apache oder nginx) kannst Du nur dann anhalten, wenn Du mehrere Server hast und Du nich die Dienste des ersten Servers (dort läuft die Verwaltungsoberfläche ISPConfig) ändern möchtest.

PHP-Version bei Cronjobs einstellen

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Du kannst bei einem Cron-Job nicht nur die PHP-Version des Servers nutzen.

PHP Script ausführen

Wenn Du in einem Cron-Job ein PHP-Scripts ausführen willst, kannst Du unter „Auszuführender Befehl“ entweder auf „[PHP-Version des Servers]“ oder auf „[PHP-Version der Webseite]“ klicken. Damit wird dann entweder {SYSTEM_PHP} oder {SITE_PHP} eingetragen.

{SYSTEM_PHP}

ist immer die auf dem Server direkt installierte PHP-Version. Statt {SYSTEM_PHP} kannst Du in dem Fall auch nur php eintragen. Über den Link „[PHP-Version des Servers]“wird diese Version gesetzt.

{SITE_PHP}

Wenn der Cron-Job die gleich PHP-Version wie Deine Webseiten nutzen soll (wir stellen Dir verschiedene Versionen zur Verfügung), dann nimmst Du über den Link „[PHP-Version der Webseite]“ {SYSTEM_PHP}. Wenn Du später die PHP-Version Deiner Webseite änderst, dann werden auch der Aufruf des Cron-Jobs so geändert, dass er immer mit der PHP-Version Deiner Webseite läuft.

Firewall mit ISPConfig einrichten

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Im folgenden zeigen wir Dir, wie Du ganz einfach eine Firewall für Deinen Server einrichten kannst.

Firewall einrichten

Gehe zum Menü System und wähle dort links „Firewall“ aus und lege dann einen neuen Eintrag an.

Ports freigeben

Du kannst bei den TCP und UDP-Ports entweder selbst die Portnummern eintragen oder Du nimmst einfach ein oder mehrere der vordefinierten Platzhalter. Du kannst natürlich auch beides kombinieren und neben Platzhaltern noch weitere Ports eintragen.

Wir empfehlen Dir immer, den voreingestellen Wert {AUTO} nicht zu verändern, solange Du Dir nicht absolut sicher bist.

Platzhalter für Ports

Es gibt verschiedene definierte Platzhalter, die Dir es Dir vereinfachen, die richtigen und alle Ports freizugeben, die erreichbar sein müssen.

{AUTO}

Wenn Du {AUTO} verwendest, werden automatisch alle erforderlichen Ports freigegeben, die für den jeweiligen Server erforderlich sind. Wenn Du z.B. einen reinen Web-Server hast, müssen die Ports für Mail oder DNS auf diesem nicht freigegeben werden.

{FTP}

Hierüber werden die Ports für FTP freigegeben. Das betrifft nicht nur den direkten Port für FTP, sondern auch die entsprechende Passive-Port-Range.

{MAIL}

Verwenden diesen Platzhalter, wenn auf Deinem Server Mail-Dienste laufen, Du dich also hier z.B. mit Outlook anmeldest.

{DNS}

Hiermit gibst Du den erforderlichen Port für den DNS-Dienst frei. Dieser Dienst ist der einzige, den Du für TCP und UDP freigeben musst.

{WEB}

Hast Du Webseiten auf dem Server, dann musst Du natürlich auch den Zugriff auf die Webseite zulassen.

{ISPCONFIG}

Wenn auf dem ausgewählten Server die Oberfläche von ISPConfig läuft, solltest Du auch diesen Platzhalter nutzen.

Redis Support mit ISPConfig

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Redis ist eine In-Memory-Datenbank und liegt demzufolge im Arbeitsspeicher. Die Abfragen einer solchen Datenbank erfolgen somit wesentlich schneller als die Abfrage eine Datenbank, die auf der Festplatte gespeichert ist. Mit Redis ist es möglich, aus einer Website noch mehr Leistung herauszuholen. Als Beispiel sei hier nur das Speichern der Sessions aufgeführt, was sich ausgesprochen positiv auf die Ladezeit auswirkt.

Um die PHP-Sessions in eine Redis Instanz abzuelegen, musst Du nur in ISPConfig eine Redis Instanz für die Webseite erstellen und danach die Einstellungen für die php.ini um den „Session Save Handler“ für Redis erweitern. Danach musst Du evtl. noch die Konfiguration Deines CMS oder Shopsystems anpassen.

Mögliche Einstellungen für eine Redis Instanz

Die für eine Webseite eingerichtete und abgesicherte Redis Instanz ist fest mit der Webseite verbunden und kann die folgenden Werte haben:

  • Max. 10 Datenbanken
  • Max. Größe der Datenbank: Es stehen 50 % des auf dem Server verfügbaren Arbeitspeichers zur Verfügung.
  • Individuelle MaxMemory Policy um zu entscheiden, wie sich Redis verhält, wenn der Arbeitsspeicher voll ist.
  • Automatische Vergabe eines Ports
  • Automatische Vergabe eines Passwortes
  • Zugriff auf Logfiles

Redis für eine Webseite einrichten

Öffne auf Deinem Managed Server Webseite. Über das Menü „Redis Databases“ kannst Du mit dem Button „Neue Redis Instanz anlegen“ eine neue Redis Instanz anlegen.

Wähle die passende Webseite aus und gib der Instanz einen Namen. Zusätzlich kannst Du noch die maximale Anzahl der Datenbanken und die Gesamtgröße festlegen.
Die Größe ist auf max. 50% des Arbeitsspeichers limitiert. Wenn Du hier „-1“ einträgst, wird automatisch der maximale Wert genommen. Beachte aber unbedingt, dass andere Dienste auf Deinem Server auch Arbeitsspeicher benötigen.

 

Redis Richtlinien

Unter Richtlinien kannst Du verschiedene Regeln definieren, wie sich die Redis Datenbank verhält, wenn ihr Speicher ausgeschöpft ist.

  • noeviction Fehler zurückgeben, wenn die Speichergrenze erreicht wurde und der Client versucht, Befehle auszuführen, die zu mehr zu verwendendem Speicher führen könnten (die meisten Schreibbefehle, aber DEL und einige weitere Ausnahmen).
  • allkeys-lru Schlüssel entfernen, indem versucht wird, die weniger kürzlich verwendeten (LRU-)Schlüssel zu entfernen, um Platz für die neu hinzugefügten Daten zu schaffen.
  • volatile-lru Schlüssel entfernen, indem versucht wird, zuerst die weniger kürzlich verwendeten (LRU-)Schlüssel zu entfernen, aber nur unter den Schlüsseln, die einen Expire-Satz haben, um Platz für die neu hinzugefügten Daten zu schaffen.
  • allkeys-random Schlüssel nach dem Zufallsprinzip entfernen, um Platz für die neu hinzugefügten Daten zu schaffen.
  • volatile-random Schlüssel nach dem Zufallsprinzip ersetzen, um Platz für die neu hinzugefügten Daten zu schaffen, aber nur Schlüssel mit einem expire set ersetzen.
  • volatile-ttl Schlüssel mit einem expire set entfernen und versuchen, zuerst Schlüssel mit einer kürzeren Lebenszeit (TTL) zu entfernen, um Platz für die neu hinzugefügten Daten zu schaffen.

Redis-Instanz bearbeiten

Wenn Du eine Redis Instanz angelegt hast, kannst Du z.B. die Richtlinie und die Datenbank-Größe jederzeit ändern. Du musst dazu nur in ISPConfig die entsprechende Instanz öffnen.

PHP-Direktive eintragen

Wenn PHP die Redis Datenbank als Session Speicher nutzen soll, dann musst Du as in den individuellen php.ini Einstellungen eintragen. Auch hierzu kannst Du ISPConfig benutzen – wenn nichts anderes eingestellt ist, nutzt PHP für den Session Speicher die Datenbank 0 der Redis Instanz.

Öffne in ISPConfig die Webseite und wähle den Reiter „Optionen“. Unter „Individuelle php.ini Einstellungen“ klickst Du dann nur noch auf „[Redis Session Save Handler]“. Damit ist die Datenbank 0 der Redis-Instanz für PHP-Sessions eingetragen.

 

Mehr über Redis

Redis Dokumentation (in englisch)